Eine Rehabilitationsklinik für Kinder in Österreich 

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Die wishdom-Community hat den Wunsch von Gabriela zum Wunsch des Monats gewählt. Das wishdom-Team wird Gabriela bei der Wunscherfüllung unterstützen.

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Gabriela aus Wien hat sich die Förderung einer Rehabilitationsklinik für Kinder in Österreich gewünscht. Dort sollen in Zukunft krebskranke, herzkranke, behinderte und mukoviszidosekranke Kinder stationär behandelt werden, während sich die Eltern in dieser schwierigen Phase der Krankheit einige Wochen bei den Kindern aufhalten können.

Ich wünsche mir ...eine Rehaklinik für Kinder und Jugendliche in Österreich!

In einer Rehabilitationsmaßnahme für die ganze Familie sollen die Folgen der Krankheit aufarbeitet werden, damit sich der Blick danach wieder in die Zukunft richten kann.

Weil das Zusammenhalten wichtig ist

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Bei Diagnosen wie Krebs, Mukoviszidose, kardialen Störungen oder anderen Krankheiten und Behinderungen, die in den normalen Lebensablauf von Eltern und Kindern eingreifen, fällt zusätzlicher Stress auf Patienten und Angehörige – Stress, der dem Heilungsprozess abträglich ist und das Familienleben weit über die Krankheit hinaus belastet. Die Schwere der Veränderungen wird verdrängt oder anfänglich nicht registriert, bis die Probleme über den Kopf wachsen. Viele Familien können ohne Hilfe und Unterstützungen mit dieser Belastung nicht umgehen und zerbrechen daran.

Aus gutem Grund gibt es daher in vielen europäischen Ländern familienorientierte Rehabilitationszentren, die die Betroffenen nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Bewältigung der veränderten Situation unterstützen. Sie bieten dabei neben der Betreuung auch die nötigen Erholungsphasen, um den Anforderungen der ungewissen Zukunft besser gewachsen sein zu können. Sie sind nicht Selbstzweck und auch nicht karitative Einrichtungen, denn durch die Betreuung können Situationen vermieden oder gelindert werden, die später einmal mit hohem Aufwand für die Gesellschaft verbunden sein könnten.

Österreich hat keine gesetzliche Regelung für solche familienorientierten Rehabilitationszentren. 200 Fälle pro Jahr, die dieser Betreuung bedürften, erscheinen dem Gesetzgeber nicht ausreichend genug. Daher fehlen solche notwendigen Einrichtungen komplett. Familien, die eine solche Reha-Klinik in Anspruch nehmen wollen, müssen daher nach Deutschland reisen (was, abgesehen von den Reisekosten, auch von der beruflichen Situation her oft sehr schwierig ist). Die finanzielle Übernahme der dadurch entstehenden Kosten ist bei den Krankenversicherungen ganz unterschiedlich geregelt: manche zahlen, manche zahlen etwas, manche zahlen nichts. Manchmal kann die finanzielle Notlage durch Spenden der Kinderkrebshilfe gelindert werden – aber für solche freiwillige Unterstützung gibt es natürlich keine Garantien.

Für Betroffene – und eigentlich für alle, denn jeder kann von so einer Situation betroffen sein – ist dieser Zustand unhaltbar. Wisherin Gabriela und die wishdom-Foundation setzen sich daher dafür ein, dass in Österreich mit privaten Spendengeldern, aber auch mit Unterstützung der öffentlichen Hand, die Errichtung und der Betrieb einer Familienrehaklinik gesichert wird. Ein langer und sicherlich steiniger Weg – aber wenn man die ersten Schritte nicht tut, wird man das Ziel nicht erreichen.

Wir werden hier immer wieder über Aktionen und Fortschritte der Initiative für ein Rehazentrum berichten.

Hier kannst Du Kontakt zu Gabriela aufnehmen, wenn Du sie unterstützen möchtest:

Gabriela im wishdom